TanzLabor
EN

PerformanceLab

Foto: Guido Stuch

In den PerformanceLabs zeigt das ROXY Tanzgastspiele nationaler und internationaler Tanzcompagnien und Choreograf:innen.

Ob Tanztheater, Breakdance, Ballett, Improvisation oder zeitgenössischer Tanz — das PerformanceLab zeigt uns Tanz in seiner ganzen Vielfalt.

 

Bevorstehende Veranstaltungen

 

Dokumentation

PerformanceLab #1: Jasmine Ellis // Yotam Peled

13.06.2021

JASMINE ELLIS // YOTAM PELED

 

Die Performance bestand aus den Uraufführungen zweier internationaler Tanzprojekte, die im Rahmen von zwei unterschiedlichen ResearchLabs im Jahr 2021 entstanden sind. Die Aufführungen wurden in einem Livestream-Abend präsentiert, die aus einem Tanzfilm von Jasmine Ellis Projects und einer Live-Tanzperformance von Yoram Pellet & The Free Radicals bestand.

Mehr Informationen gibt es hier. 

 

ONOMATOPOEIA by Jasmine Ellis

Die Tänzer:innen Adaya Berkovich und Woosang Jeon stehen ohne Publikum auf der Bühne und versuchen zu verstehen, ob das, was sie sagen, gehört wird – oder ob die Bedeutung dessen, was sie meinen, verfehlt wird. Ein kurzer furioser Tanzfilm in einer einzigen Einstellung! (Dauer 10 Minuten)
 
Choreografie, Regie: Jasmine Ellis
Tänzer:innen: Adaya Berkovich, Woosang Jeon
Dramaturgin: Martina Missel
Cinematografie: Ray Demski
Musik: Anton Berman
Lichttechnik: Svenja Zielenda
Produktion: Jasmine Ellis Projects / Bad Posture Productions / ROXY TanzLabor 2021
 
 

 

FAUNA FUTURA by Yotam Peled & The Free Radicals 

 „Fauna Futura“ zeigt die Reise von fünf Tänzer:innen in ihre Körper und in den Körper des Landes, das sie auffordert zu vergessen, sich hinzugeben, zu wachsen. Als Wurzeln und Äste reisen sie gemeinsam, expandieren und klettern in verschiedene Richtungen, um durch Osmose mit der Landschaft zu einer neuen Einheit zu verschmelzen – dem Tier der Zukunft. (Dauer: ca. 35 Minuten)
 
Choreografie: Yotam Peled
Tänzer:innen: Hemda Ben Zvi, Amie-Blaire Chartier, Marie Hanna Klemm, Nitzan Moshe und Erin O'Reilly
Musik: Nicolas Fehr
Licht-Design: Hanna Kritten Tangsoo
Kostümen-und Bühnenbildnerin: Moran Sanderovich
Dramaturgie: Valentin Vincent Braun 
Produktionsleitung: Sofia Fantuzzi
Kommunikation & Management: Laia Montoya / TINA Agency
Lichttechniker: Patrick Rabus
Kamera: Josef Sälzle, Andreas Usenbenz, Rob Stirner / Studio sechzehn
Produktion: Yotam Peled & The Free Radicals 
 
 

 
PerformanceLab #2: Helena Waldmann
23. - 25.07.2021
ROXY, Kornhausplatz, Weinhof
 

BALAGAN!

HELENA WALDMANNS POP-FEST FÜR WAGENLENKER UND ALLE, DIE DABEI SIND

Nach einer gefühlten Ewigkeit von pandemischen Einschränkungen setzt Helena Waldmann beim Neustart der Live-Kultur auf ein wahrhaft ungezähmtes Konzept: Balagan! Wörtlich übersetzt am ehesten mit „Unordnung“ wiederzugeben, steht Balagan für das ursprüngliche Volkstheater: ein stürmisches, wildes Jahrmarkt-Spektakel, auf der Wanderschaft von Stadt zu Stadt wie die historische Commedia dell’arte.
Für Helena Waldmanns Pop-up-Fest für Wagenlenker und alle, die dabei sind, sind u.a. kurze Auftritte auf motorisierten Lastenrädern geplant, die viel Sympathie ausstrahlen, Lebensfreude signalisieren und nach denen man sich schmunzelnd umdreht - Marke Piaggio Ape. Sie sind Vehikel, Bühne und Thron zugleich.
Begleitend zur 30-minütigen Performance im öffentlichen Raum läuft die fantastische Musik der Hamburger Band MEUTE im DJ-Set von Daniel Stenger – das Ganze wird ein Jahrmarkt, ein Fest der Haltung, lebendig, bunt, emotional.
 
Das BALAGAN! Ensemble (lokale Teilnehmer aus Ulm)
Anna Nunnik
Antonia Hagen
Carla Schatz
Daria Schmid
Daria Unseld
Elisaveta Lerman
Furkan Cakamk
Jamie Stachl
Joanna Park
Karun Kohler
Katharina Hönes
Kevin Lopez
Laura Schacher
Luisa Adamo
Melanie Widmann
Philipp Raiß
Robert Vink
Sergej Kalyukh
Veronika Kalembach
 
Ape-Fahrer:
Felix Krämer
Kiron Wagner
Lasse Riemhofer
Oguzhan Gürgen
 
Künstlerische Leitung Tanzlabor Ulm: Pablo Sansalvador
Organisation der lokalen Teilnehmer: Raphaelle Polidor 
Regieassistenz: Ruth Weigel
ROXY Produktion - On-Site Manager: Maren Donners
Technik: Daniel Stiller
Musik: bensound.com
Videodokumentation: Rob Stirner
 
Eine Produktion von Helena Waldmann www.helenawaldmann.com und ecotopia dance productions www.ecotopiadance.com
 
 
PerformanceLab #3: Muñoz // Sansalvador // Noone // Goshen

20. - 22.08.2021

HIGHER! ChoreoLab – Made in Ulm

BY PALOMA MUÑOZ, PABLO SANSALVADOR, THOMAS NOONE AND SMADAR GOSHEN

 
Das ChoreoLab hat jeweils zwei Choreografen aus Ulm und zwei aus Barcelona beauftragt, mit ihren Arbeiten zu untersuchen, zu reflektieren und zu hinterfragen, was die Menschen eigentlich antreibt, immer „höher“ zu bauen? Geht es um Macht, Prestige, Status, Identität oder ist es der menschliche Wunsch, sich zu vereinen und an etwas Größeres als uns selbst zu glauben? 
 
Der Tanzabend bestand aus vier Choreografien, die von vier Tänzer:innen präsentiert wurden. Zwei Tänzer:innen sind in Deutschland ansässig, die beiden anderen in Spanien. 
 
Mit dem „ChoreoLab – Made in Ulm“ wurde zugleich ein kultureller Austausch zwischen den Städten Ulm und Barcelona begonnen. Als Teil dieses Austausches wurde der „ChoreoLab“-Abend „Higher!“ als ein Gastspiel am 18. September 2021 in Barcelona aufgeführt.
 
Choreograf:innen: Paloma Muñoz, Pablo Sansalvador, Thomas Noone und Smadar Goshen  
Tänzer:innen: Tanit Cobas, Anna Raiola, Carlos Roncero, Adrian Ros  
 
 

PerformanceLab #4: Pablo Sansalvador

3. - 5.09.2021 & 10. - 12.09.2021

Tanz mit dem Tiger

Künstlerische Leitung / Choreografie: Pablo Sansalvador

 
"Tanz mit dem Tiger" entführt in eine Welt, in der Augmented Reality und Tanz zu einem Performance-Erlebnis verschmelzen. 
 
Drei internationale „distant digital dance makers“ – aus Brasilien, Hong Kong und den USA – entwickeln und performen Choreografien und transformieren sie in Augmented Reality.  
 
Der Choreograf Pablo Sansalvador erarbeitete gemeinsam mit zwei Tänzer:innen eine Live-Performance zu eigens für dieses Projekt erschaffener Musik. Die übliche Bühnen-Publikum-Distanz wird aufgelöst: Pro Vorstellung können bis zu zehn Personen wortwörtlich in die Performance eintauchen. Mithilfe von Tablets bewegen sich die Teilnehmenden im Raum zwischen den „digitalen Tänzer:innen“ in Form ihrer Avatare sowie dem realen Geschehen.  
 
Künstlerische Leitung / Choreografie: Pablo Sansalvador      
Musik & Sound Komposition: Max Levy      
3D Digitale Animation: Guido Stuch     
Softwareentwicklung und Code Kunst: Alpay Artun      
Produktionsmanagement: Raphaëlle Polidor     
Dramaturgie: Sandra Schumacher      
Live-Tänzer:in: Claire De Caluwe (Amsterdam), Miguel Toro (Saarbrücken)    
Distant Digital Dance Makers: Claudia Mwabasili & Roges Doglas (São Paulo), Zelia ZZ Tan (Hong Kong), Kelsey Paschich (Michigan)    
 
Dauer: 40 Minuten
 
RegioTV hat über diese Performance berichtet. Den Beitrag findet ihr hier
 

PerformanceLab #5: Cia. Nadine Gerspacher

14.10.2021

Non-upgraded existence

CIA. NADINE GERSPACHER

 
Cia. Nadine Gerspacher zeigt „Non-Upgraded Existence“, den dritten und letzten Teil ihrer Trilogie, die sich mit digitalen Technologien und deren Einfluss auf den Menschen auseinandersetzt. Inspiriert von der globalen Mobilisierung der jungen Generation gegen die Ausbeutung der ökologischen Ressourcen inszeniert das Stück ein Endzeitszenario, das die Rückbesinnung auf menschliche Grundbedürfnisse wie Liebe, Nähe und ein soziales Miteinander als unablässlich erscheinen lässt.

Was ist Glück und was macht uns Menschen menschlich? In gewohnter Manier inszeniert die Cia. Nadine Gerspacher ein multimediales, von kraftvollem Tanz und akrobatischen Elementen geprägtes Tanztheater.

 

PerformanceLab #6: Cia. Aina Lanas

22.10.2021

MAWU

CIA. AINA LANAS

MAWU bringt die Weiblichkeit auf die Bühne, durch die Figur von sechs freien und ermächtigten Frauen und ihre Suche nach Identität im Kollektiv, in der Bewegung und in ihrem Ritual.

www.ainalanas.com

 

PerformanceLab #7: Sofia Nappi

4.10.2021

Wabi-Sabi & REVA

BY SOFIA NAPPI

 

Wabi-Sabi

Wabi-Sabi, aus dem Japanischen stammend, ist ein ästhetisches Konzept, eine Weltanschauung, die sich auf die Akzeptanz der Vergänglichkeit konzentriert und Schönheit im "Unvollkommenen, Unbeständigen und Unvollständigen" unseres Lebens findet. Wabi-Sabi erforscht unsere Lebensreise als Individuen, die sich meist in ständiger Unruhe und verschiedenen Zuständen der Trauer bewegen, und schlägt ein tieferes Verständnis für unsere Existenz vor. Die Akzeptanz des Wesens unserer Natur und der Schönheit, die in ihrer offensichtlichen Unvollkommenheit zu finden ist, bringt ständiges Wachstum, Erneuerung und Freude durch den Prozess, indem wir uns mit ihr vorwärts bewegen und nicht von ihr weg.

Choreografie: Sofia Nappi
Tänzer:innen: Sofia Nappi, Adriano Popolo Rubbio, Paolo Piancastelli
Kostüme: Sofia Nappi
Lichtregie: Emiliano Minoccheri
Produktion: Sosta Palmizi mit KOMOCO / Sofia Nappi
 
Mit der Unterstützung von New Master Ballet mit der Stadtverwaltung von Sestri Levante, KOMMTANZ/Passo Nord Residencies Abbondanza/Bertoni Company in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Rovereto.
Auszeichnungen: Besondere Erwähnung für den Theodor Rawyler Preis 2020

Dauer: 20 min. 

 

REVA

REVA, aus dem Hindi: "Kraft tanken", "Regen", stellt die Frage: Was wäre, wenn du morgen aufwachst und nichts mehr von dem hast, was wir im Alltag oft als selbstverständlich ansehen? Heutzutage sind wir oft durch unsere Interpretation der Vergangenheit und unsere Erwartungen an die Zukunft so konditioniert, dass wir in einem ständigen Überlebensmodus leben und verzweifelt versuchen, einen Sinn und ein Ziel für unser begrenztes Leben zu finden. Wenn du plötzlich nackt dastehen würdest, ohne etwas zu verlieren, würdest du dich wahrscheinlich stattdessen dem universellen Tanz des Lebens und der bedingungslosen Liebe des gegenwärtigen Augenblicks anschließen. Es ist, wie wenn man in den Regen gerät: Entweder versucht man vergeblich davor wegzulaufen und nicht nass zu werden oder man bleibt stehen und entscheidet sich bewusst dafür, den Regen zu spüren und so eine Verbindung mit dem Universum einzugehen.

Choreografie: Sofia Nappi
Tänzer: Paolo Piancastelli
Kostüme: Sofia Nappi
Licht: Sofia Nappi 
Produktion: Sosta Palmizi mit KOMOCO/ Sofia Nappi
Koproduktion: TanzLabor - ROXY Ulm
 
REVA wurde in Zusammenarbeit mit Paolo Piancastelli entwickelt.
Mit der Unterstützung von Opus Ballet, DeDa Productions, Teatro Affratellamento.
 
Dauer: 20 min.

www.sofianappi.com

PerformanceLab #8: Pablo Sansalvador

9. - 16.12.2021

DUSK

EINE TANZFILM-INSTALLATION IM ÖFFENTLICHEN RAUM VON PABLO SANSALVADOR

"Die zehnminütige Installation fordert den Betrachter auf nach oben zu schauen und über die unbemerkten Begegnungen und die ständige Veränderung und Verhandlung des Lebens nachzudenken, die nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden. Wir sind alle Teil von etwas Größerem und doch nur ein kleiner Fleck in Zeit und Raum." - Pablo Sansalvador
 
Regie, Konzept und Choreographie in Zusammenarbeit mit dem Team: Pablo Sansalvador (Neuseeland) - www.pablosansalvador.com 
Tänzer:innen: Einav Kringel (Israel) & Giordan Cruz (USA) 
Musik: Ashley Wright (Australien) - www.ashleyalexandra.net 
Dramaturgische und choreografische Unterstützung: Mar Rodriguez (Spanien) 
Kamera: Andreas Usenbenz (Deutschland) - www.studiosechzehn.com 
Technische Installation: Alexander Rehm (Deutschland) - www.audio-express.de
 
DUSK wurde im Kultursommer 2021 Programm von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit den Förderungen von NEUSTART KULTUR unterstützt.
 
 
 
PerformanceLab #9: company Idem & Moving Orchestra Freiburg

06.03.2022

GESTIK & Stampede Disaster Control

By company Idem & Moving Orchestra Freiburg

Diese Double Feature Tanzperformance wurde inspiriert von dem DANCE DATE Konzept, einer von TanzNetz und E-WERK Freiburg initiierten Dating-Plattform für zeitgenössischen Tanz. Das erste Stück "Gestik" wurde von der company Idem aufgeführt, das zweite Stück "Stampede Disaster Control" vom Moving Orchestra aus Freiburg.

company Idem: GESTIK

In diesem Werk erforscht Company Idem wie Gesten uns emotional berühren. Die durch Corona verursachte Einschränkung der engen Kontakte und das Tragen von Masken ist uns die Bedeutung von Gesten bewusster geworden. In wenigen Sekunden interpretieren wir Gesten und werden bewegt oder „berührt“.
Gesten erzeugen Emotionen, verweisen auf die Art der Beziehungen zwischen Menschen und bieten ein unendliches Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten. Während nach oben gerichtete Handflächen Offenheit symbolisieren, können nach unten zeigenden Handflächen einerseits als Dominanz gewertet werden oder aber auch beruhigend wirken... Mit Wänden, die trennen, überspitzter Mimik und mit explosiven Bewegungen interpretiert Company Idem choreographisch die Gesellschaftliche Covid19 Situation.   

Choreografie: Matthias Kass
Tänzer:innen: Matthias Kass & Rosalia Pace

www.company-idem.ch 

 

Moving Orchestra Freiburg/ Michael Langenecker: Stampede Disaster Control

Ursprünglich bezeichnen "Stampedes" die Fluchtbewegung in einer Tierherde, sowie auch die Dynamiken von Menschenmassen. Unter der künstlerischen Leitung von Michael Langeneckert erforschen die 4 Tänzer*innen, inspiriert von aktuellen Ereignissen, Auswirkungen von Stampedes und werden dabei live begleitet vom Musiker Bernd Wegener. In der Inszenierung wird das Chaos erforscht, mit dem Ziel eine neue Ordnung zu finden. Was wird sichtbar, wenn das Offensichtliche dem weicht, was unter der Oberfläche verborgen liegt? Können diese Dynamiken positive Entwicklungen hervorbringen?

Choreografie: Michael Langeneckert
Tänzer:innen: Tina Halford, Raul Martinez, Robin Rohrmann, Rebecca Weingartner
Musik: Bernd Wegener

https://movingorchestra.com/ 

 

Foto: Guido Stuch

 
Social Media

folge dem TanzLabor

Newsletter

abonniere den TanzLabor-Newsletter