TanzLabor
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PerformanceLab

Foto: Guido Stuch

In den PerformanceLabs zeigt das ROXY Tanzgastspiele nationaler und internationaler Tanzcompagnien und Choreograf:innen.

Ob Tanztheater, Breakdance, Ballett, Improvisation oder zeitgenössischer Tanz — das PerformanceLab zeigt uns Tanz in seiner ganzen Vielfalt.

 

Bevorstehende Veranstaltungen

 

Dokumentation

PerformanceLab #1: Jasmine Ellis // Yotam Peled

13.06.2021

JASMINE ELLIS // YOTAM PELED

 

Die Performance bestand aus den Uraufführungen zweier internationaler Tanzprojekte, die im Rahmen von zwei unterschiedlichen ResearchLabs im Jahr 2021 entstanden sind. Die Aufführungen wurden in einem Livestream-Abend präsentiert, die aus einem Tanzfilm von Jasmine Ellis Projects und einer Live-Tanzperformance von Yoram Pellet & The Free Radicals bestand.

Mehr Informationen gibt es hier. 

 

ONOMATOPOEIA by Jasmine Ellis

Die Tänzer:innen Adaya Berkovich und Woosang Jeon stehen ohne Publikum auf der Bühne und versuchen zu verstehen, ob das, was sie sagen, gehört wird – oder ob die Bedeutung dessen, was sie meinen, verfehlt wird. Ein kurzer furioser Tanzfilm in einer einzigen Einstellung! (Dauer 10 Minuten)
 
Choreografie, Regie: Jasmine Ellis
Tänzer:innen: Adaya Berkovich, Woosang Jeon
Dramaturgin: Martina Missel
Cinematografie: Ray Demski
Musik: Anton Berman
Lichttechnik: Svenja Zielenda
Produktion: Jasmine Ellis Projects / Bad Posture Productions / ROXY TanzLabor 2021
 
 

 

FAUNA FUTURA by Yotam Peled & The Free Radicals 

 „Fauna Futura“ zeigt die Reise von fünf Tänzer:innen in ihre Körper und in den Körper des Landes, das sie auffordert zu vergessen, sich hinzugeben, zu wachsen. Als Wurzeln und Äste reisen sie gemeinsam, expandieren und klettern in verschiedene Richtungen, um durch Osmose mit der Landschaft zu einer neuen Einheit zu verschmelzen – dem Tier der Zukunft. (Dauer: ca. 35 Minuten)
 
Choreografie: Yotam Peled
Tänzer:innen: Hemda Ben Zvi, Amie-Blaire Chartier, Marie Hanna Klemm, Nitzan Moshe und Erin O'Reilly
Musik: Nicolas Fehr
Licht-Design: Hanna Kritten Tangsoo
Kostümen-und Bühnenbildnerin: Moran Sanderovich
Dramaturgie: Valentin Vincent Braun 
Produktionsleitung: Sofia Fantuzzi
Kommunikation & Management: Laia Montoya / TINA Agency
Lichttechniker: Patrick Rabus
Kamera: Josef Sälzle, Andreas Usenbenz, Rob Stirner / Studio sechzehn
Produktion: Yotam Peled & The Free Radicals 
 
 

 
PerformanceLab #2: Helena Waldmann
23. - 25.07.2021
ROXY, Kornhausplatz, Weinhof
 

BALAGAN!

HELENA WALDMANNS POP-FEST FÜR WAGENLENKER UND ALLE, DIE DABEI SIND

Nach einer gefühlten Ewigkeit von pandemischen Einschränkungen setzt Helena Waldmann beim Neustart der Live-Kultur auf ein wahrhaft ungezähmtes Konzept: Balagan! Wörtlich übersetzt am ehesten mit „Unordnung“ wiederzugeben, steht Balagan für das ursprüngliche Volkstheater: ein stürmisches, wildes Jahrmarkt-Spektakel, auf der Wanderschaft von Stadt zu Stadt wie die historische Commedia dell’arte.
Für Helena Waldmanns Pop-up-Fest für Wagenlenker und alle, die dabei sind, sind u.a. kurze Auftritte auf motorisierten Lastenrädern geplant, die viel Sympathie ausstrahlen, Lebensfreude signalisieren und nach denen man sich schmunzelnd umdreht - Marke Piaggio Ape. Sie sind Vehikel, Bühne und Thron zugleich.
Begleitend zur 30-minütigen Performance im öffentlichen Raum läuft die fantastische Musik der Hamburger Band MEUTE im DJ-Set von Daniel Stenger – das Ganze wird ein Jahrmarkt, ein Fest der Haltung, lebendig, bunt, emotional.
 
Das BALAGAN! Ensemble (lokale Teilnehmer aus Ulm)
Anna Nunnik
Antonia Hagen
Carla Schatz
Daria Schmid
Daria Unseld
Elisaveta Lerman
Furkan Cakamk
Jamie Stachl
Joanna Park
Karun Kohler
Katharina Hönes
Kevin Lopez
Laura Schacher
Luisa Adamo
Melanie Widmann
Philipp Raiß
Robert Vink
Sergej Kalyukh
Veronika Kalembach
 
Ape-Fahrer:
Felix Krämer
Kiron Wagner
Lasse Riemhofer
Oguzhan Gürgen
 
Künstlerische Leitung Tanzlabor Ulm: Pablo Sansalvador
Organisation der lokalen Teilnehmer: Raphaelle Polidor 
Regieassistenz: Ruth Weigel
ROXY Produktion - On-Site Manager: Maren Donners
Technik: Daniel Stiller
Musik: bensound.com
Videodokumentation: Rob Stirner
 
Eine Produktion von Helena Waldmann www.helenawaldmann.com und ecotopia dance productions www.ecotopiadance.com
 
 
PerformanceLab #3: Muñoz // Sansalvador // Noone // Goshen

20. - 22.08.2021

HIGHER! ChoreoLab – Made in Ulm

BY PALOMA MUÑOZ, PABLO SANSALVADOR, THOMAS NOONE AND SMADAR GOSHEN

Das ChoreoLab hat jeweils zwei Choreografen aus Ulm und zwei aus Barcelona beauftragt, mit ihren Arbeiten zu untersuchen, zu reflektieren und zu hinterfragen, was die Menschen eigentlich antreibt, immer „höher“ zu bauen? Geht es um Macht, Prestige, Status, Identität oder ist es der menschliche Wunsch, sich zu vereinen und an etwas Größeres als uns selbst zu glauben? 
 
Der Tanzabend bestand aus vier Choreografien, die von vier Tänzer:innen präsentiert wurden. Zwei Tänzer:innen sind in Deutschland ansässig, die beiden anderen in Spanien. 
 
Mit dem „ChoreoLab – Made in Ulm“ wurde zugleich ein kultureller Austausch zwischen den Städten Ulm und Barcelona begonnen. Als Teil dieses Austausches wurde der „ChoreoLab“-Abend „Higher!“ als ein Gastspiel am 18. September 2021 in Barcelona aufgeführt.
 
Choreograf:innen: Paloma Muñoz, Pablo Sansalvador, Thomas Noone und Smadar Goshen  
Tänzer:innen: Tanit Cobas, Anna Raiola, Carlos Roncero, Adrian Ros  
 
 

PerformanceLab #4: Pablo Sansalvador

3. - 5.09.2021 & 10. - 12.09.2021

Tanz mit dem Tiger

Künstlerische Leitung / Choreografie: Pablo Sansalvador

"Tanz mit dem Tiger" entführt in eine Welt, in der Augmented Reality und Tanz zu einem Performance-Erlebnis verschmelzen. 
 
Drei internationale „distant digital dance makers“ – aus Brasilien, Hong Kong und den USA – entwickeln und performen Choreografien und transformieren sie in Augmented Reality.  
 
Der Choreograf Pablo Sansalvador erarbeitete gemeinsam mit zwei Tänzer:innen eine Live-Performance zu eigens für dieses Projekt erschaffener Musik. Die übliche Bühnen-Publikum-Distanz wird aufgelöst: Pro Vorstellung können bis zu zehn Personen wortwörtlich in die Performance eintauchen. Mithilfe von Tablets bewegen sich die Teilnehmenden im Raum zwischen den „digitalen Tänzer:innen“ in Form ihrer Avatare sowie dem realen Geschehen.  
 
Künstlerische Leitung / Choreografie: Pablo Sansalvador      
Musik & Sound Komposition: Max Levy      
3D Digitale Animation: Guido Stuch     
Softwareentwicklung und Code Kunst: Alpay Artun      
Produktionsmanagement: Raphaëlle Polidor     
Dramaturgie: Sandra Schumacher      
Live-Tänzer:in: Claire De Caluwe (Amsterdam), Miguel Toro (Saarbrücken)    
Distant Digital Dance Makers: Claudia Mwabasili & Roges Doglas (São Paulo), Zelia ZZ Tan (Hong Kong), Kelsey Paschich (Michigan)    
 
Dauer: 40 Minuten
 
RegioTV hat über diese Performance berichtet. Den Beitrag findet ihr hier
 

PerformanceLab #5: Cia. Nadine Gerspacher

14.10.2021

Non-upgraded existence

CIA. NADINE GERSPACHER

Cia. Nadine Gerspacher zeigt „Non-Upgraded Existence“, den dritten und letzten Teil ihrer Trilogie, die sich mit digitalen Technologien und deren Einfluss auf den Menschen auseinandersetzt. Inspiriert von der globalen Mobilisierung der jungen Generation gegen die Ausbeutung der ökologischen Ressourcen inszeniert das Stück ein Endzeitszenario, das die Rückbesinnung auf menschliche Grundbedürfnisse wie Liebe, Nähe und ein soziales Miteinander als unablässlich erscheinen lässt.

Was ist Glück und was macht uns Menschen menschlich? In gewohnter Manier inszeniert die Cia. Nadine Gerspacher ein multimediales, von kraftvollem Tanz und akrobatischen Elementen geprägtes Tanztheater.

 

PerformanceLab #6: Cia. Aina Lanas

22.10.2021

MAWU

CIA. AINA LANAS

MAWU bringt die Weiblichkeit auf die Bühne, durch die Figur von sechs freien und ermächtigten Frauen und ihre Suche nach Identität im Kollektiv, in der Bewegung und in ihrem Ritual.

www.ainalanas.com

 

PerformanceLab #7: Sofia Nappi

4.10.2021

Wabi-Sabi & REVA

BY SOFIA NAPPI

Wabi-Sabi

Wabi-Sabi, aus dem Japanischen stammend, ist ein ästhetisches Konzept, eine Weltanschauung, die sich auf die Akzeptanz der Vergänglichkeit konzentriert und Schönheit im "Unvollkommenen, Unbeständigen und Unvollständigen" unseres Lebens findet. Wabi-Sabi erforscht unsere Lebensreise als Individuen, die sich meist in ständiger Unruhe und verschiedenen Zuständen der Trauer bewegen, und schlägt ein tieferes Verständnis für unsere Existenz vor. Die Akzeptanz des Wesens unserer Natur und der Schönheit, die in ihrer offensichtlichen Unvollkommenheit zu finden ist, bringt ständiges Wachstum, Erneuerung und Freude durch den Prozess, indem wir uns mit ihr vorwärts bewegen und nicht von ihr weg.

Choreografie: Sofia Nappi
Tänzer:innen: Sofia Nappi, Adriano Popolo Rubbio, Paolo Piancastelli
Kostüme: Sofia Nappi
Lichtregie: Emiliano Minoccheri
Produktion: Sosta Palmizi mit KOMOCO / Sofia Nappi
 
Mit der Unterstützung von New Master Ballet mit der Stadtverwaltung von Sestri Levante, KOMMTANZ/Passo Nord Residencies Abbondanza/Bertoni Company in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Rovereto.
Auszeichnungen: Besondere Erwähnung für den Theodor Rawyler Preis 2020

Dauer: 20 min. 

 

REVA

REVA, aus dem Hindi: "Kraft tanken", "Regen", stellt die Frage: Was wäre, wenn du morgen aufwachst und nichts mehr von dem hast, was wir im Alltag oft als selbstverständlich ansehen? Heutzutage sind wir oft durch unsere Interpretation der Vergangenheit und unsere Erwartungen an die Zukunft so konditioniert, dass wir in einem ständigen Überlebensmodus leben und verzweifelt versuchen, einen Sinn und ein Ziel für unser begrenztes Leben zu finden. Wenn du plötzlich nackt dastehen würdest, ohne etwas zu verlieren, würdest du dich wahrscheinlich stattdessen dem universellen Tanz des Lebens und der bedingungslosen Liebe des gegenwärtigen Augenblicks anschließen. Es ist, wie wenn man in den Regen gerät: Entweder versucht man vergeblich davor wegzulaufen und nicht nass zu werden oder man bleibt stehen und entscheidet sich bewusst dafür, den Regen zu spüren und so eine Verbindung mit dem Universum einzugehen.

Choreografie: Sofia Nappi
Tänzer: Paolo Piancastelli
Kostüme: Sofia Nappi
Licht: Sofia Nappi 
Produktion: Sosta Palmizi mit KOMOCO/ Sofia Nappi
Koproduktion: TanzLabor - ROXY Ulm
 
REVA wurde in Zusammenarbeit mit Paolo Piancastelli entwickelt.
Mit der Unterstützung von Opus Ballet, DeDa Productions, Teatro Affratellamento.
 
Dauer: 20 min.

www.sofianappi.com

PerformanceLab #8: Pablo Sansalvador

9. - 16.12.2021

DUSK

EINE TANZFILM-INSTALLATION IM ÖFFENTLICHEN RAUM VON PABLO SANSALVADOR

"Die zehnminütige Installation fordert den Betrachter auf nach oben zu schauen und über die unbemerkten Begegnungen und die ständige Veränderung und Verhandlung des Lebens nachzudenken, die nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden. Wir sind alle Teil von etwas Größerem und doch nur ein kleiner Fleck in Zeit und Raum." - Pablo Sansalvador
 
Regie, Konzept und Choreographie in Zusammenarbeit mit dem Team: Pablo Sansalvador (Neuseeland) - www.pablosansalvador.com 
Tänzer:innen: Einav Kringel (Israel) & Giordan Cruz (USA) 
Musik: Ashley Wright (Australien) - www.ashleyalexandra.net 
Dramaturgische und choreografische Unterstützung: Mar Rodriguez (Spanien) 
Kamera: Andreas Usenbenz (Deutschland) - www.studiosechzehn.com 
Technische Installation: Alexander Rehm (Deutschland) - www.audio-express.de
 
DUSK wurde im Kultursommer 2021 Programm von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit den Förderungen von NEUSTART KULTUR unterstützt.
 
 
 
PerformanceLab #9: company Idem & Moving Orchestra Freiburg

06.03.2022

GESTIK & Stampede Disaster Control

By company Idem & Moving Orchestra Freiburg

Diese Double Feature Tanzperformance wurde inspiriert von dem DANCE DATE Konzept, einer von TanzNetz und E-WERK Freiburg initiierten Dating-Plattform für zeitgenössischen Tanz. Das erste Stück "Gestik" wurde von der company Idem aufgeführt, das zweite Stück "Stampede Disaster Control" vom Moving Orchestra aus Freiburg.

company Idem: GESTIK

In diesem Werk erforscht Company Idem wie Gesten uns emotional berühren. Die durch Corona verursachte Einschränkung der engen Kontakte und das Tragen von Masken ist uns die Bedeutung von Gesten bewusster geworden. In wenigen Sekunden interpretieren wir Gesten und werden bewegt oder „berührt“.
Gesten erzeugen Emotionen, verweisen auf die Art der Beziehungen zwischen Menschen und bieten ein unendliches Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten. Während nach oben gerichtete Handflächen Offenheit symbolisieren, können nach unten zeigenden Handflächen einerseits als Dominanz gewertet werden oder aber auch beruhigend wirken... Mit Wänden, die trennen, überspitzter Mimik und mit explosiven Bewegungen interpretiert Company Idem choreographisch die Gesellschaftliche Covid19 Situation.   

Choreografie: Matthias Kass
Tänzer:innen: Matthias Kass & Rosalia Pace

www.company-idem.ch 

 

Moving Orchestra Freiburg/ Michael Langenecker: Stampede Disaster Control

Ursprünglich bezeichnen "Stampedes" die Fluchtbewegung in einer Tierherde, sowie auch die Dynamiken von Menschenmassen. Unter der künstlerischen Leitung von Michael Langeneckert erforschen die 4 Tänzer*innen, inspiriert von aktuellen Ereignissen, Auswirkungen von Stampedes und werden dabei live begleitet vom Musiker Bernd Wegener. In der Inszenierung wird das Chaos erforscht, mit dem Ziel eine neue Ordnung zu finden. Was wird sichtbar, wenn das Offensichtliche dem weicht, was unter der Oberfläche verborgen liegt? Können diese Dynamiken positive Entwicklungen hervorbringen?

Choreografie: Michael Langeneckert
Tänzer:innen: Tina Halford, Raul Martinez, Robin Rohrmann, Rebecca Weingartner
Musik: Bernd Wegener

https://movingorchestra.com/ 

 

Foto: Guido Stuch

PerformanceLab #10: Halford // Polidor // Frey // Bury // Belyagina

22.04.2022

#ShowMeYourMoves!

Performance Plattform

#ShowMeYourMoves! schafft Auftrittsmöglichkeiten, verbindet und inspiriert Tanzschaffende in Süddeutschland, ihre Arbeit gemeinsam auf die Bühne zu bringen. Die Performance-Plattform zielt darauf ab, einen Austausch zwischen Tanzliebhaber:innen und Tanzschaffenden durch gemeinsame Performance-Erfahrungen zu schaffen.

Wir möchten mit #ShowMeYourMoves! Tanz aller Stilrichtungen und mit den unterschiedlichsten künstlerischen Hintergründen zeigen. Es wurden fünf 15-minütige Tanz-Aufführungen gezeigt, die von den Teilnehmenden eigenständig erarbeitet wurden.

Performances:

Tina Halford (GER) aus Freiburg: "My blue is your green"

Raphaëlle Polidor (FRA) aus Ulm: "Home?"

Jonas Frey (GER) aus Mannheim: "Signature Snippets"

Natalie Bury (SUI) aus München: "Fucking Beautiful"

Alina Belyagina (unterstützt von der Stadt München) und Anima Henn (DEU): “Firebot”

Foto: Benjamin Krauss

PerformanceLab #11: Edan Gorlicki

25.05.2022

IMPACT

INTER-ACTIONS

Drei Jahre lang beleuchten Edan Gorlicki und sein Team den Umgang unserer Gesellschaft mit traumatischen Erlebnissen. In IMPACT, dem ersten Teil der Trilogie, begeben sich fünf Tänzer:innen in das Epizentrum des Geschehens. Ohne ein Ereignis bloß nachzuerzählen, erforscht das Stück wie der Körper reagiert, wenn aus dem Nichts die Katastrophe geschieht: Wie begreifen Menschen die plötzliche Veränderung und wie antworten sie darauf? Welche Mechanismen führen zu Flucht, Abwehr oder Starre? Wie verändert sich das Erleben von Zeit, wenn der Körper die Kontrolle übernimmt? Wie frei ist der Mensch, darauf zu reagieren?

Konzept/Choreografie und Bühne: Edan Gorlicki
Mitentwickelt und getanzt von: Alfonso Fernández Sánchez, Amy Josh, Eli Cohen, Lorenzo Ponteprimo, TingAn Ying
Kostüm und Choreografische Assistenz: Evandro Pedroni
Licht: Ingo Jooß
Musik: Harrison McClary
Dramaturgie und Building-Actions Programm: Eva-Maria Steinel
Produktionsleitung/ Management: Janin Friese
Management: Sarah Thöle
Fundraising: Susanne Brauer
Social Media & PR: Jael Krämer
Touring Management: Ricarda Walter
Produktion: INTER-ACTIONS in Koproduktion mit Theater Rampe Stuttgart und Karlstorbahnhof Heidelberg.

https://inter-actions.de/  

PerformanceLab #12: Pablo Sansalvador

12. - 20.06.2022

Tanz mit dem Tiger 2.0

Künstlerische Leitung / Choreografie: Pablo Sansalvador

Eine neue und transformierte Umarmung von Virtualität und Realität durch Tanz.


2021 erarbeitete der Choreograf Pablo Sansalvador gemeinsam mit internationalen Künstler:innen eine Live-Performance zu eigens für dieses Projekt komponierter Musik. Das Ziel war die Symbiose von spannenden technologischen Möglichkeiten und den Freiheiten der modernen Tanzkunst. Für 2022 möchte das Team die Grenzen von Augmented Reality und Live-Tanz neu definieren und somit ein erweitertes und außergewöhnliches Erlebnis für das Publikum schaffen: Tanz mit dem Tiger 2.0.

Die Zuschauer:innen erleben eine neuartige Kombination aus Tanzkunst und neuen Technologien (Motion-Capture-Technology). Mithilfe eines Tablets sieht das Publikum sowohl die zwei Live-Tänzer:innen als auch die vier digitalen Choreograf:innen - aus Brasilien, Hongkong und den USA - in Form ihrer veränderten Avatare.

Künstlerischer Leiter / Choreografie: Pablo Sansalvador  
Musik- und Soundkomposition: Max Levy  
3D Digital Animator: Guido Stuch, Sabin Timalsena
Software-Entwickler und Programmierer: Alpay Artun  
Produktionsleitung: Raphaëlle Polidor
Dramaturgin: Sandra Schumacher  
Live-Tänzer:innen: Claire De Caluwe (Amsterdam) Miguel Toros (Saabrücken)
Distant Digital Dance Makers: Claudia Mwabasili & Roges Doglas (Sao Paolo), Zelia ZZ Tan (Hong Kong), Kelsey Paschich (Michigan)

Unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Produziert von TanzLabor Ulm und ROXY Ulm mit digitaler Umsetzung von Widerstand und Söhne GmbH und Erscheinungsbild von Forever. Designbüro.

PerformanceLab #13: Julia Maria Koch

17.06.2022

EDEN

BY JULIA MARIA KOCH

Was wäre passiert, wenn Adam und Eva einfach andere Menschen gewesen wären?

EDEN ist ein multidisziplinäres Bewegungsstück, die Tanz, Musik, Stimmarbeit und Poesie mit einem starken physischen und visuellen Ansatz verbindet.

Die Arbeit beschäftigt sich mit den stets relevanten Fragen von Freiheit und Menschlichkeit, aber auch mit der Fantasie über einen anderen Anfang, nicht als Neuanfang, sondern gedacht als Hypothese über andere Möglichkeiten und Entscheidungen.

Nach dem Schweizer Philosophen Emil Angehrn kann der Anfang auf drei verschiedene Arten erlebt werden:
Als Eröffnung eines Freiraumes.
Als das Freigeben von Möglichkeiten.
Als Einsetzung einer herrschenden Macht.

EDEN ist ein intellektuelles Experiment, das die Heterogenität der gestellten Fragen erörtert und die Spannung widerspiegelt, die dem Bezug auf den Ursprung als Ganzes innewohnt – was Anhand von Körpern im Raum erfahrbar und (be)greifbar wird und somit kollektiv geteilt und weitergetragen werden kann.

Konzept und Choreographie: Julia Maria Koch
Tanz und Kreation: Romane Petit, Camille Jackson, Yadira Rodríguez, Erick Odriozola, Fabio Calvisi
Musik/ Komposition: Konstantin Heuer, Thorolf Thuestad
Co-Komposition, Performance, Stimm-und Textarbeit: Alwynne Pritchard
Lichtdesign: Torsten Lippstock
Kostüm: Julia Maria Koch mit Designarbeiten und freundlicher Unterstützung von  Studio DRKRM und daijanala, Berlin
Schneider: Ibrahim Biawa

Besonderen Dank an Bine Eberhardt.

EDEN ist im Rahmen des TanzLabor ResearchLabs entstanden und ist eine gemeinsame Koproduktion mit dem E-Werk und dem Tanz-Netz Freiburg. Die Performance wurde als Premiere beim Ulm Moves! Tanzfestivals aufgeführt.

PerformanceLab #14: Wanka // Doede // Feistel // Mamedova // Chen & Brissot

20.06.2022

#ShowMeYourMoves! Pt.2

Die Performance-Plattform konnte im Rahmen des Ulm Moves! Festivals zum zweiten Mal aufgeführt werden. Es wurde erneut eine Vielfalt an verschiedenen Tanzstilen präsentiert, sowohl von regionalen als auch internationalen Künstler:innen.

Performances:

PINK LADY 

Idee, Konzept, Choreografie, Performance: Rosalie Wanka (München/DEU) 
Solo-Performance

Draining 

Choreografie: Nikolaos Doede (USA) 
Tänzer:innen: Terra Kell und Gabriela Finardi vom Staatstheater Augsburg

Credo und Crucifixus (Ausschnitte aus "Messa di Gloria") 

Choreografie: Reiner Feistel (DEU)
Kompanie: Theater Ulm
Tänzer:innen: Seungah Park, Alba Pérez González
Musik: Giacomo Puccini
Kostümbildner: Petra Mollerus, Frank Fellmann

Speech(less) 

Choreografie / Performance: Sade Mamedova (Mannheim/DEU) 
Solo Performance von Sade Mamedova

Very tiny little drop of wax. 

Choreografie: Mei Chen (CHN) und Yannis Brissot (FRA)
Tänzer:innen: Mei Chen und Yannis Brissot vom Theater Pforzheim

KYRIE (Ausschnitt aus "Messa di Gloria")

Choreografie: Reiner Feistel (DEU)
Kompanie: Theater Ulm
Tänzer:innen: Carmen Vázquez Marfil, Magnum Phillipy, Alekseij Canepa, Gabriel Mathéo Bellucci, Alba Pérez González, Nora Paneva, Seungah Park Maya Mayzel, Edoardo Dalfoco Neviani
Solo: Alekseij Canepa
Musik: Giacomo Puccini
Kostüm: Petra Mollérus

Foto: Ella Teubner

PerformanceLab #15: Laura Saumweber // Paula Niehoff
12. - 13.07.2022

Ode an die Dinge

Tanzveranstaltung inkl. Workshop für Schulklassen

„Ode an die Dinge“ gestaltet den Bereich der kulturellen Bildung, das Lernen, Wahrnehmen, Erfahren und Erleben zusammen mit unseren Kids außerhalb des gewohnten Schulumfelds.

Mit viel Hingabe wird Tanz spielerisch vermittelt und im anschließenden Workshop erlebbar gemacht. Die beiden Tänzerinnen Laura Saumweber und Paula Niehoff öffnen mit ihrer einzigartigen Performance-Workshop-Kombination neue Möglichkeitsräume für Kinder im Bereich des zeitgenössischen Tanz und nehmen uns mit auf eine Tanzreise durch seltsame Absurditäten.

Die Bühne gestaltet sich mit und durch viele Gegenstände ständig neu, wird zum Wunderland, Wohnzimmer oder dem reinsten Chaos. So wird es nie langweilig!

Das Bildungserlebnis bei „Ode an die Dinge“ ist somit hautnah, unmittelbar und niederschwellig.

Idee, Choreografie und Tanz: Laura Saumweber & Paula Niehoff

Diese Veranstaltung war ausschließlich für Schulklassen vorgesehen.

PerformanceLab #16: Daniela Rodriguez Romero
22. - 24.07.2022
Wilhelmsburg, Glacis-Park, ROXY

URBAN CREATION

Künstlerische Leitung: Daniela Rodriguez Romero

URBAN CREATION ist ein Tanzprojekt mit dem Ziel die urbanen Künste zu stärken, mehr Diversität im Bühnenkontext beizutragen und Theater zum Gebrauch ALLER in Baden-Württemberg zu fördern und zu fordern.

Das Projekt entsteht als eine Koproduktion zwischen der informellen Produktionsorganisation CBO (Creative Beings Organizm) und dem soziokulturellen Zentrum ROXY Ulm.

Gemeinsam mit vierzehn urbanen Tanzkünstler:innen erarbeitet das Team, bestehend aus der Produzentin und künstlerischen Leiterin Daniela Rodriguez Romero, den Choreografen Jean Didier „Sponkystyle“ Mamona und Saraï Patisson ein Bühnenstück zum Thema Kreativitätskultur.

Choreografie: Jean Didier Sponkystyle Mamona & Saraï Patisson

Tanz: Donya Ahmadifar, David MR. Quick Kwiek, Annalisa Capriotti, Philipp Itz me Raiß, Maren Funky Mae Wittig, Rymon Rayboom Zacharei, Lydia Ladi Dadi Tesfai, Kevin Garro, Veronika Vikki Kalembach, Luisa Möller, Emilie Pesch, Jamie Chris Stachl, Yasin Demir, Levy Elasu

Musikproduzent: Ferdinand Feierabend

Musikgestaltung: Jamiere Purple Suggar Carr

Bühnenbild: Daniela Rodriguez Romero & Marcos Espíndola Rieger

Kostüm: Annalisa Capriotti & Bob Sizoo 

Produktionsbüro: CBO Creative Beings Organizm
Daniela Rodriguez Romero (Produktionsleitung)
Laila Grillo (Produktionsmanagement)
Emilie Pesch (Öffentlichkeitsarbeit)
Erdem Tikil (Kommunikationsdesign)

Koproduzent: ROXY Ulm 

Kooperationspartner: Tanzlabor Ulm

Fotograf: Joachim Manuel Riederer

Videograph: Erdem Tikil

Förderung: Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

Unterstützt durch:
BIRDSEIN Studio+
Sportfabrik Mittelbiberach
Moorbadstuben Hotel Bad Buchau
LUNCA Kreativräume & LOFT Stuttgart
Ulm City Graffiti

Foto: Joachim Manuel Riederer

 
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