Vor Beginn der Lesung führen die Physikerin Dr. Nancy Hecker-Denschlag vom Einstein
Discovery Center und Thomas Mahr in einem Gespräch in die brisante Thematik ein.
Über das Buch Atom:
Ein historischer Thriller um die Wunderwaffe
Auf den Tag genau ist es 80 Jahre her, dass auf Hiroshima die erste Atombombe fiel und mit der japanischen Kapitulation der Zweite Weltkrieg sein Ende fand.
Kopetzkys neuer Roman handelt von der Wunderwaffe, mit dem die Nationalsozialisten dachten, den Krieg doch noch gewinnen zu können und vor der sich die Alliierten so fürchteten. Deshalb schickte der britische Geheimdienst schon in den 1920er Jahren den Physikstudent Simon Batley nach Berlin, um den deutschen Wissensstand um die Atomkraft auszukundschaften.
Bei einer Vorlesung von Albert Einstein lernt er die Kommilitonin Hedi von Treyden kennen und lieben. Doch er muss Berlin überstürzt verlassen. Als er während des Krieges, nun offiziell von England als Spion ausgeschickt, verdeckt zurückkehrt, sucht er nach den unterirdischen Forschungsstätten der Atomtechnik, aber auch nach seiner großen Liebe, die er nicht vergessen konnte.
Der Wettlauf beginnt, welches Land als erstes über die Atombombe verfügt.
(Text von Thomas Mahr)
Über den Autor:
Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken. Sein Roman «Monschau» (2021) stand monatelang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste, ebenso wie «Risiko» (2015, Longlist Deutscher Buchpreis). «Propaganda» (2019) war für den Bayerischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien der Roman «Damenopfer» (2023), der gerade in mehrere Sprachen übersetzt wird. Von 2002 bis 2008 war Kopetzky künstlerischer Leiter der Theater-Biennale Bonn. 2024 wurde er mit dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt geehrt. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.